Von Sturzprävention bis Rollator-Parcours
Informationstag bot wertvolle Tipps für mehr Sicherheit im Alter
Aufschlussreiche Vorträge, informative Stände und ein praktisches Rollator-Training: Der Informationstag „Sicherheit für Senioren“ im Evangelischen Krankenhaus Witten, das zum EVA Ruhr gehört, bot älteren Menschen und ihren Angehörigen zahlreiche Anregungen, wie sie ihren Alltag sicherer gestalten können.
Dr. Maria Marques, leitende Oberärztin der Klinik für Geriatrie, eröffnete die Veranstaltungsreihe. In ihrem Vortrag zeigte sie auf, wie Stürze im Alter vermieden werden können. Ihre wichtigsten Empfehlungen: regelmäßige Bewegung zur Kräftigung von Muskulatur und Gelenken, ausreichende Proteinzufuhr zum Erhalt der Muskelmasse und die Ergänzung von Vitamin D zur Stärkung der Knochen.
Im Anschluss informierte die Polizei Bochum über richtiges Verhalten im Straßenverkehr. Die Polizeihauptkommissare gaben praktische Tipps – von heller Kleidung und reflektierenden Accessoires bis hin zum sicheren Umgang mit dem Rollator. Den konnten die Teilnehmenden direkt im Anschluss im Rollator-Parcours unter fachkundiger Anleitung üben. Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Chefarzt der Urologie, gab praktische Ratschläge zum Umgang mit Blasenschwäche und erklärte, wie konzentriertes Training und die richtigen Hilfsmittel zur Verbesserung beitragen können. Christian Stange von der Betreuungsstelle der Stadt Witten erläuterte zudem die Bedeutung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.
Begleitende Infostände des ASB-Hausnotrufs und des Seniorenbüros der Stadt Witten sowie persönliche Gespräche rundeten das Programm ab. Organisator Frank Hübner zeigte sich zufrieden mit der positiven Resonanz und freute sich, dass die Besucherinnen und Besucher so viele praktische Anregungen mitnehmen konnten.
