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Großes Interesse an Fibromyalgie-Vorträgen

| News Witten

40 Besucher bei "Medizin konkret"

Rund 40 Besucherinnen und Besucher nutzten die Veranstaltungsreihe „Medizin konkret“ des Evangelischen Krankenhauses Witten, um sich über Fibromyalgie zu informieren. Fibromyalgie ist eine komplexe Erkrankung, bei der Nerven- und Muskelschmerzen sowie eine gestörte Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem eine bedeutende Rolle spielen. Wer unter Fibromyalgie leidet, empfindet dauerhaft Schmerzen an Muskeln, Gelenken und Knochen. Oberarzt Jurij Sokolov, Leiter der Schmerzambulanz im EvK, und Linus Paelke, Leiter der Therapie im EvK Witten, erklärten, dass die Behandlung unter anderem deshalb so schwierig sei, weil der Erkrankung keine klassische Entzündung zugrunde liege und viele Schmerzmittel deshalb nicht helfen. Eine Multimodale Schmerztherapie hingegen könne helfen, die Beschwerden zu lindern: Sie kombiniert verschiedene Behandlungen und Selbsthilfemaßnahmen – von Medikamenten über Sport, Funktionstraining und physikalischer Therapie bis hin zu Psychotherapie und Entspannungsmethoden.

Im Anschluss an die Vorträge nahmen sich Jurij Sokolov und Linus Paelke viel Zeit für individuelle Fragen der Besuchenden.

Nach der Sommerpause geht es bei „Medizin konkret“ am 23. September mit dem Medizinthema „Hernien verstehen und behandeln“ weiter. Das EvK Witten ist Teil des EVA Ruhr mit sieben Krankenhausstandorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten.

Zwei Männer stehen vor einem Rednerpult. Der Mann in weißer Kleidung spricht. Der Mann daneben trägt eine weiße Hose und ein rotes Polo-Shirt und hört zu.
Jurij Sokolov und Linus Paelke informierten bei "Medizin konkret" über Fibromyalgie.