Ethik-Konsil

Eine 79-jährige Patientin wird ins Krankenhaus eingeliefert; sie ist stark abgemagert, hat erhebliche Schluckstörungen und leidet an einer Lungenentzündung. Sie ist orientiert und ansprechbar; im Aufnahmegespräch lehnt sie jede Behand­lung ab. Nach einem erfüllten Leben möchte sie in Frieden sterben und nicht von Apparatemedizin abhängig sein. Dagegen drängen die Angehörigen darauf, daß die Patientin über eine Magensonde ernährt wird.

Welcher Wunsch hat hier Vorrang? Hat die Patientin ein Recht auf körperliche Unversehrtheit?

Der Umgang mit Schwerstkranken kann jede und jeden vor ethische Probleme, Fragen und Entscheidungen stellen. Die Mitglieder des Ethik-Konsils stehen Krankenhaus-mitarbeitern, Patienten und Angehörigen und auch niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten beratend zur Seite und erarbeiten eine Empfehlung.

Ansprechpartner
Die Mitglieder des Ethik-Konsils sind im ärztlichen, pflegerischen, seelsorgerlichen und sozialen Dienst des Krankenhauses tätig und haben eine qualifizierte Fortbildung zu medizinethischen Fragestellungen abgeschlossen.
Sie können sich mit Ihren Fragen an die Stationsleitung oder an folgende Mitglieder des Ethik-Konsils wenden:

  • Pfarrer Stephan Happel, Vorsitzender des Ethik-Konsils
  • Oberärztin Vera Feulgen, stellvertretende Vorsitzendes des Ethik-Konsil

Pfarrer Stephan Happel

Vorsitzender des Ethik-Konsils

Oberärztin Vera Feulgen

Stellv. Vorsitzende des Ethik-Konsils