"Wir können viel voneinander lernen"

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11. November 2021

Der Deutsche Uro-Geriatrie-Tag geht in die vierte Runde: Unter Federführung von Prof. Dr. Andreas Wiedemann kommen Mediziner am 20. November im Ardey Hotel Witten zusammen.

Der Deutsche Uro-Geriatrie-Tag geht in diesem Jahr in die vierte Runde: Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Chefarzt der Klinik für Urologie am Evangelischen Krankenhaus Witten, lädt für Samstag, 20. November, ab 9 Uhr zu der fachübergreifenden Fortbildungsveranstaltung ins Ardey Hotel Witten ein. Dabei wollen Urologen in Klinik und Praxis, Allgemeinmediziner, Internisten und Geriater, die mit der Behandlung hochbetagter Patient*innen betraut sind, ihren rein urologischen oder rein geriatrischen Blick durch eine fachübergreifende Sicht erweitern. „Das macht viel Sinn, denn die Urologie hat neben der Geriatrie die ältesten Patient*innen aller Medizinsparten. Wir können also viel voneinander lernen“, sagt Deutschlands erster Professor für Uro-Geriatrie.

Themen der Fortbildung sind zum Beispiel die medikamentöse Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung, die für multimorbide Patient*innen aufgrund möglicher Nebenwirkungen besondere Risiken birgt. Um Nebenwirkungen geht es auch bei einer neuen App aus Witten, die Prof. Dr. Andreas Wiedemann vorstellt: Mit der Anwendung kann überprüft werden, ob verordnete Arzneimittel unerwünschte Nebenwirkungen am Harntrakt hervorrufen können. Zudem geht es um die Lebensqualität bei Katheterträgern und den altersbedingten Verlust der Muskelmasse und -kraft.
Der 4. Uro-Geriatrie-Tag wird in Kooperation mit dem Arbeitskreis „geriatrische Urologie“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie und dem Arbeitskreis „Inkontinenz“ der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie organisiert. Er findet unter der Schirmherrschaft der Deutschen Kontinenzgesellschaft statt.

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