Mitarbeitervertretung

Die organisierte Vertretung von Arbeitnehmerinteressen hat in Deutschland eine lange Tradition. Der Artikel 9 des Grundgesetzes bildet die Grundlage für das Personalvertretungsgesetz im öffentlichen Dienst und das Betriebsverfassungsgesetz für die Privatwirtschaft.

Für die Kirchen und Diakonische Werke gilt das Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG-EKD).

Laut MVG-EKD hat die MAV die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange der Mitarbeiter/innen zu fördern. Sie hat in ihrer Mitverantwortung für die Aufgaben der Dienststelle das Verständnis für den Auftrag der Kirche zu stärken und für eine gute Zusammenarbeit einzutreten.

Der Arbeitgeber muss bei allen Entscheidungen die im MVG-EKD festgeschriebenen Rechte der Mitarbeiter/innen berücksichtigen. Bei Streitigkeiten zwischen Geschäftsführung und MAV entscheidet eine kirchliche Schlichtungsstelle.

Die MAV informiert die Mitarbeiter/innen auf einer jährlichen Mitarbeiterversammlung mit ihrem Rechenschaftsbericht. Darüber hinaus gibt es aus aktuellen Anlässen die Möglichkeit Teilbereichversammlungen abzuhalten.

Durch MAV-Infos, das Intranet und das MAV-Infobrett werden die Mitarbeiter/innen regelmäßig informiert.

Die Mitbestimmungsrechte sind aufgeteilt in:

  • Volles Mitbestimmungsrecht, z.B. Beginn und Ende der Arbeitszeiten
  • Eingeschränkte Mitbestimmung, z.B. Einstellungen
  • Mitberatung, z.B. Erstellung des Stellenplanes

Dazu kommen z.B. Mitarbeitergespräche, Mitarbeit in Ausschüssen, Mitarbeit in der AG MAV Ruhr Lippe und Westfalen und vieles mehr.

MAV-Mitglieder

MAV-Mitglieder

  • Vorsitzende: Waltraud Habeck

Weitere MAV- Mitglieder:

  • Michael Sprawe (stellvertretender Vorsitzender)
  • Daniela Troost
  • Martin Michel-Müller
  • Bettina Pielas
  • Oliver Schnitzer
  • Nadine Rehage
  • Christian Zok
  • Michael Capo-Brotte

Waltraud Habeck

MAV-Vorsitzende

Die MAV ist erreichbar im Gertrud-Reichardt-Haus, Zimmer 313 (3. OG), montags bis freitags von 8 Uhr bis 16:30 Uhr.