Blasenerkrankungen

Flächiger papillärer Blasentumor

Zu den häufigsten Erkrankungen der Harnblase, die stationär behandelt werden müssen, zählt der Harnblasenkrebs. Oberflächliche Tumorstadien können per operativer Blasenspiegelung durch die Harnröhre hindurch entfernt werden.

Mit dem unbewaffneten Auge ist manchmal die Erkennung eines Blasenkrebses kaum möglich. Hier hilft die sog. PDD-Methode, bei der durch ein spezielles Spiegelungsinstrument unter vorherigem Füllen der Blase mit einem besonderen Medikamente ein mit dem bloßen Auge kaum sichtbarer Blasenkrebs aufleuchtet.

In fortgeschrittenen Stadien ist eine Heilung nur durch die Entfernung der Harnblase möglich. Dieser Eingriff wird mit der Anlage einer neuen Harnblase aus Darmanteilen (sog. Neoblase) kombiniert. Hierbei kann der Patient je nach Operationsverfahren, Tumorstadium und Patientenalter den Urin entweder durch die belassene Harnröhre oder durch eine Öffnung in der Bauchdecke per Katheter entleeren (Entleerung einer Ersatzharnblase durch die Bauchdecke mittels Katheter).

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Wiedemann

Chefarzt

Facharzt für Urologie
Spezielle urologische Chirurgie
Andrologie
Medikamentöse Tumortherapie

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