Angehörigenfreundliche Intensivstation

Angehörigenfreundliche Intensivstation

Die Zuwendung vertrauter Menschen trägt wesentlich zum Genesungsprozess bei. Deshalb ist die Einbeziehung von Angehörigen, Freunden und anderen nahestehenden Menschen bei Patienten, die aufgrund ihres kritischen Gesundheitszustandes auf der Intensivstation behandelt werden, besonders wichtig. Unsere Intensivstation wurde als „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ zertifiziert. Ein Besuch ist in Absprache mit dem zuständigen pflegerischen oder ärztlichen Personal jederzeit möglich.

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,

bevor Sie Ihre Angehörigen auf unserer Intensivstation besuchen, möchten wir Ihnen einige Informationen geben. Unsere Aufgabe besteht darin, schwerkranke Patienten Tag und Nacht zu betreuen.

Um eine optimale Versorgung gewährleisten zu können, setzen wir verschiedene technische Geräte ein. Diese dienen

  • zur Überwachung der Körperfunktionen.
  • der Versorgung mit Flüssigkeiten.
  • der Versorgung mit Medikamenten.
  • im Bedarfsfall der Versorgung mit Sauerstoff (künstliche Beatmung).

Wenn Sie nun Ihren Angehörigen – umgeben von all diesen technischen Apparaten – antreffen, so sollte Sie dieser Anblick nicht erschrecken. Sie sollten sich bewusst machen, dass dieses der bestmöglichen Überwachung und Behandlung Ihres Angehörigen dient.

Gern gesehene Besuche

Gern gesehene Besuche

Da wir es für wichtig erachten, dem Patienten auch weiterhin engen Kontakt zu seiner Familie zu ermöglichen, besteht auf unserer Station die Möglichkeit, Ihren Angehörigen jederzeit zu besuchen.

Wir würden Sie jedoch bitten, sich untereinander abzusprechen, damit sich nicht mehr als zwei Besucher gleichzeitig am Krankenbett aufhalten.

Des Weiteren geben wir Ihnen auch gern telefonisch Auskunft zum Befinden Ihres Angehörigen. Um die Privatsphäre des Patienten zu wahren, erfolgt diese Auskunft nur an engste Familienmitglieder, möglichst über einen festen Ansprechpartner.

Sie erreichen uns unter folgender Telefonnummer: 02302/175-2422

Notwendige Hygiene

Notwendige Hygiene

Sie können Ihren Angehörigen persönliche Gegenstände, wie zum Beispiel Pflegeartikel, Fotos, Uhr oder Bücher mitbringen. Aus hygienischen Gründen bitten wir Sie, auf Blumen zu verzichten.

Als weitere hygienische Maßnahme ist es wichtig, dass Sie sich vor dem Betreten und beim Verlassen der Krankenzimmer die Hände desinfizieren. Teilweise ist es erforderlich, dass Sie im Besucherraum – nach Absprache mit dem Pflegepersonal – einen gelben Schutzkittel überziehen.

Ihre Zuwendung ist wichtig

Ihre Zuwendung ist wichtig

Ihre Mithilfe ist uns sehr wichtig, gerade wenn Ihr Angehöriger durch künstliche Beatmung am Sprechen gehindert ist. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihren Angehörigen zu berühren, zu streicheln, aus Ihrem gewohnten Umfeld zu erzählen, denn auch Sie können zum Genesungsprozess beitragen.

Sollten Sie den Beistand eines Geistlichen oder Seelsorgers wünschen, so werden wir uns gerne darum kümmern.

Wir hoffen, diese Informationen können etwas zu Ihrer Orientierung beitragen und Ihnen einen Teil Ihrer Unsicherheit nehmen. Sollten Sie Fragen haben, so stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Wir wünschen Ihrem Angehörigen mit Ihnen gemeinsam eine baldige Genesung.

Informationen zum Herunterladen

Patienten- und Besucherinformation

Den Flyer mit den Informationen für Patienten und Besucher können Sie hier herunterladen:

Flyer Angehörigenfreundliche Intensivstation (PDF, 420 KB)

Anspechpartner

Leitende Mitarbeiter am Ev. Krankenhaus Witten

Daniela Troost
Pflegerische Leitung Intensivstation
Tel.: 02302/175-2422

Evangelisch Krankenhaus Witten

Dr. med. Mario Iasevoli
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin
Tel.: 02302/175-2401

EEv. Krankenhaus Witten Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. med. Thomas Meister
Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin
Tel.: 02302/175-2411

Zertifikat Angehörigenfreundliche Intensivstation