Chefarzt Dr. med. Andreas Wiedemann
Facharzt für Urologie
Spezielle urologische Chirurgie
Andrologie
Medikamentöse Tumortherapie
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Katharina Brinkmann-Neumann
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Prostatakrebs
Der Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes. In heilbaren Frühstadien macht Prostatakrebs keine Beschwerden. Deshalb sollten Männer ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung beim Facharzt gehen.
Dabei tastet der Urologe die Prostata durchs Rektum ab und betrachtet sie per Ultraschall vom Darm aus (transrektaler Ultraschall). Zur Früherkennung müssen außerdem Blutwerte, das sogenannte prostataspezifische Anitgen (PSA), herangezogen werden. Ist der PSA-Wert erhöht, deutet das auf eine Prostataerkrankung hin. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Bestimmung des PSA-Werts in der Vorsorge jedoch nicht.
Falls erforderlich werden Gewebeproben aus der Prostata entnommen. Das Verfahren, das im Evangelischen Krankenhaus Witten ambulant durchgeführt wird, ist schmerzlos und bietet eine gute Chance, heilbare Frühstadien des Prostatakrebses zu bestätigen. Wird ein Prostatakarzinom entdeckt, stehen je nach Stadium der Erkrankung, Art des Tumors und Alter des Patienten verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
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- Bauch nach Radikaler Prostatektomie
Klassische Behandlungsmethode beim Prostatakarzinom ist die Operation. Bei der sogenannten radikalen Prostatektomie wird - im Gegensatz zur gutartigen Prostatavergrößerung - das Organ vollständig entfernt. Dies kann per Bauchschnitt („retropubisch“) oder minimalinvasiv per Bauchspiegelung („laparoskopisch“) erfolgen. Vorteile dieser Methode sind eine besonders gute Übersicht in die anatomischen Strukturen durch das vergrößerte Kamerabild, weniger Wundschmerz und ein geringerer Blutverlust durch den Einsatz moderner Geräte wie dem Ultaschallskalpell. Da die Operation den Patienten weniger belastet, erholt er sich schneller und kann früher wieder nach Hause.
Als Alternative zur Operation bietet das Evangelische Krankenhaus Witten Patienten mit auf das Organ begrenzten, nicht aggressiven Formen des Prostatakarzinoms die Brachytherapie an, eine spezielle Form der Strahlentherapie.
Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zur Brachytherapie.


