Neue Expertinnen für chronische Wunden

Abschluss Wundexperten EvKHG
Mandy Gottschlich und Lena Behring (vorne, 2. und 3.v.l.) aus dem Ev. Krankenhaus Witten und ihre Kolleginnen und Kolleginnen aus Herne und Castrop-Rauxel freuen sich über den Abschluss der Zusatzausbildung.

17. Juli 2017

Pflegekräfte aus dem Ev. Krankenhaus Witten schließen Zusatzausbildung erfolgreich ab

Chronische Wunden, das heißt Wunden, die länger als vier bis sechs Wochen bestehen, bedeuten für die Betroffenen eine starke Einschränkung. Umso wichtiger ist eine sachgerechte Versorgung durch alle an der Behandlung Beteiligten. Das Ev. Krankenhaus Witten baut deshalb kontinuierlich sein Wundmanagement aus. Zwei weitere Gesundheits- und Krankenpflegerinnen haben jetzt die Zusatzausbildung zu Wundexpertinnen ICW erfolgreich abgeschlossen.

Lena Behring und Mandy Gottschlich haben mit 19 Kolleginnen und Kollegen aus Herne und Castrop-Rauxel an der Fortbildung der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel nach dem Konzept der Fachgesellschaft Initiative Chronische Wunden teilgenommen. Sie verstärken das Team aus Wundexpertinnen und -experten, das auf allen Stationen und Bereichen im Ev. Krankenhaus Witten die Arbeit der Wundbeauftragten Gitta Dornieden unterstützt.

Zwischen 1,5 und 4 Millionen Deutsche leiden an einer chronischen Wunde – Tendenz steigend. Verantwortlich ist die zunehmende Zähl älterer Patienten, die vielfach von mehreren Krankheiten gleichzeitig betroffen ist, darunter zum Beispiel Diabetes und Gefäßerkrankungen. Die Behandlung chronischer Wunden ist häufig zeitintensiv, umfangreich und erfordert spezielles Fachwissen. Deshalb müssen alle Beteiligten zusammenarbeiten – Chirurgen, Wundmanagement, der Hausarzt und natürlich auch der Patient selbst.

Um eine optimale Versorgung chronischer Wunden zu gewährleisten, treffen sich Klinikärzte, niedergelassene Fachärzte aus Witten und Wundtherapeuten wöchentlich zur Wundkonferenz am Ev. Krankenhaus. Dort besprechen sie gemeinsam Diagnosen und erarbeiten Behandlungsempfehlungen. Die innovative Initiative ist im Ruhrgebiet einmalig und garantiert durch die Vernetzung aller Beteiligten beste Ergebnisse für den Patienten.

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